20. Januar

„Zeigen, was den Birklehof besonders macht“

David und Eunpaeck wurden im Herbst zu neuen Schülersprechern gewählt. Im Januar hat Felix vom Marketing-Team mit beiden über ihre Ziele und Motivation gesprochen. 

?: Liebe Schülersprecher: Seid ihr aufgeregt?
David & Eunpaeck: Ja, natürlich sind wir aufgeregt und gespannt auf deine Fragen.

? Kein Stress, es wird ein fantastisches Interview! David, bitte erzähl doch etwas von dir. Wer bist du und was machst du?
David: Mein Name ist David, ich bin 16 Jahre alt und besuche die 11. Klasse. Ich bin seit der 5. Klasse hier am Birklehof, größtenteils als externer Schüler, ich war aber auch schon als Internatsschüler hier. Ich bin sozusagen ein Allrounder. Ich spiele Hockey in unserer Schulmannschaft, beim HC Birklehof, und war schon an unterschiedlichen Projekten beteiligt.

?: Eunpaeck, bitte erzähle auch etwas über dich.
Eunpaeck: Ich bin Eunpaeck, 17 Jahre alt und komme aus Südkorea. Ich gehe seit der 6. Klasse auf diese Schule und besuche auch die Q1. Seit Langem leite ich die Badminton AG und spiele Hockey beim HC. Ich bin sportlich sehr engagiert. Deshalb habe ich auch guten Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern.

?: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, zu zweit Schülersprecher zu werden? Eure Vorgänger waren ja zu viert.
David: Wir haben uns dafür entschieden, zu zweit dieses Amt zu machen, weil wir denken, dass das eine bessere Kommunikation untereinander ermöglicht. Wir möchten uns für die Belange der Schülerinnen und Schüler einsetzen. In den vergangenen Jahren haben wir schon bei diversen Projekten der Schule geholfen. David ist jetzt bereits das siebte Jahr in der Delegiertenversammlung (DV) und sehr erfahren. Wir beide wollten jetzt einfach den nächsten Schritt machen: Schülersprecher werden.

? Was findet ihr an unserer Schule positiv? Und was negativ?
Eunpaeck: Was wir am Birklehof schätzen, ist die Diversität und Internationalität. Vor allem bietet die Schule eine sehr gute akademische Ausbildung und gibt Schülern die Chancen, an vielen außerschulischen Aktivitäten teilzunehmen und Interessen und Persönlichkeit zu entwickeln. Wir sehen keine negativen Punkte, sondern nur Verbesserungsmöglichkeiten, zum Beispiel eine transparentere Kommunikation.

? Was habt ihr vor zu verändern?
David: Die Schülerbeteiligung war bis jetzt gering, das wollen wir ändern. Wir möchten auch die Diversität und Internationalität an unserer Schule fördern, gerade durch Veranstaltungen. Darüber hinaus ist uns das persönliche Wachstum von jeder oder jedem Einzelnen wichtig. Weil uns die Förderung des Selbstbewusstseins am Herzen liegt, möchten wir externe Dozenten an unsere Schule einladen, um Vorträge über den Lebenserfolg zu hören.

?: Habt ihr schon genauere Informationen zu den Veranstaltungen?
Eunpaeck: Das genaue Konzept für die Veranstaltungen ist noch nicht fertig, aber wir planen gemeinsam mit der Schülerschaft einen „Tag der Nationen“, an dem alle Nationalitäten am Birklehof zusammenkommen sollen. Auch den Birklehof-Cup wollen wir wieder aufleben lassen und die umliegenden Internate dazu einladen.

? Wie kamt ihr mit der alten Schulleitung aus, wie mit dem neuen Schulleiter, Herrn Hoff?
David: Zu Herrn Fass hatten wir eine sehr gute Beziehung, wir haben uns wöchentlich mit ihm zum Gespräch getroffen. Wir freuen uns sehr auf den neuen Schulleiter Herrn Hoff, der uns die Möglichkeit gibt, ihm unsere Traditionen nahe zu bringen und ihm zu zeigen, was den Birklehof so besonders macht.

? Gibt es zwischen euch auch mal Komplikationen?
Eunpaeck: Es ist nicht die Frage, ob es Komplikationen gibt, sondern wie wir damit umgehen. Komplikationen sind in jedem Team notwendig, da man auch die Meinungen, die man nicht vertritt, gelten lassen muss. Ohne Komplikationen gehen Meinungen unter. Wir beide respektieren gegenseitig unsere unterschiedlichen Meinungen, das macht unsere Zusammenarbeit einfach aus.

?: Macht es Spaß, Schülersprecher zu sein?
David & Eunpaeck: Ja. Es gibt uns die Möglichkeit, eine positive Veränderung an der Schule zu bewirken. Und das ist eine großartige Erfahrung für uns beide, die uns persönlich und fachlich weiterbringt.

?: Vielen herzlichen Dank für das Interview. Ich wünsche euch alles Gute in eurem Amt!
David & Eunpaeck: Danke dir, Felix!

Interview: Felix (9a)
Fotos: Wolfgang Finke

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