28. Januar

„Die Idee hat uns gefallen, etwas zu ändern“

Zoe und Salomé sind seit Herbst Schülersprecherinnen am Birklehof. Sie gewannen in einer Stichwahl einen der spannendsten Wahlkämpfe der letzten Jahre und setzten sich gegen zwei Teams mit Jungen durch. Felix und Mela haben mit beiden über ihre Ziele und Motivation gesprochen. 

Felix: Liebe Schülersprecherinnen, seid ihr aufgeregt? 
Zoe und Salomé: Ja, natürlich sind wir aufgeregt und gespannt auf deine Fragen. 

Felix: Kein Stress, es wird ein fantastisches Interview! Zoe, bitte erzähl doch etwas von dir. Wer bist du und was machst du? 
Zoe: Mein Name ist Zoe, ich bin 16 Jahre alt, komme aus Frankfurt und besuche die 11. Klasse. Ich bin seit drei Jahren nun schon am Birklehof. Ich spiele sehr gerne Badminton und leite die Badminton AG in der Unterstufe. Dazu bin ich auch musikalisch und spiele Klavier. 

Felix: Salomé, bitte erzähle auch etwas über dich. 
Salomé: Ich bin Salomé, 16 Jahre alt und komme aus der Nähe von Baden-Baden. Ich bin seit zwei Jahren am Birklehof und mache sehr gerne Sport, vor allem Ausdauersport. Dazu gebe ich noch den Schülerinnen Nachhilfe. 

Felix: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, zu zweit als Team Schülersprecherinnen zu kandidieren?    
Salomé: Wir haben uns irgendwann mal getroffen und uns darüber unterhalten, wie das so ist, wenn man Schülersprecher ist. Die Idee hat uns gefallen, etwas zu ändern. Nachdem wir jetzt das zweite Jahr zusammen in einem Zimmer leben und uns in Norwegen noch besser kennengelernt haben, wollten wir, dass endlich mal ein reines Mädchenteam kandidiert. 

Felix: Was findet ihr an unserer Schule positiv? Und was negativ? 
Zoe: Das Offensichtliche, dass die Schule so klein ist. So kommt das Familiäre besonders hervor. Zudem ist der Birklehof sehr bodenständig. Was vielleicht negativ sein könnte ist, dass man die Familie nicht so oft sieht. Aber das war vor allem während der Corona-Zeit so, als noch das Kohorten-System galt. Nachdem es aufgehoben worden ist, ist das alles hier noch viel familiärer geworden. Jeder kennt jeden, es ist wunderschön hier. Und das sage ich immer noch, in meinem dritten Schuljahr hier.  

Felix:  Das kann ich sehr gut nachvollziehen! Was habt ihr vor zu verändern, für die Schülerinnen und Schüler? 
Salomé: Wir haben uns gemeinsam überlegt, unabhängig von der Änderung der DV-Satzung, dass wir den Austausch zwischen den Internaten noch weiter vernetzen möchten, damit wir uns untereinander kennenlernen können. Wir möchten die Integration der Orientierungsstufe vorantreiben und schauen, dass der Austausch zwischen den Jahrgangsstufen und Klassen verbessert wird.

Felix: Habt ihr schon irgendwelche Veranstaltungen in Aussicht? 
Zoe: Auf jeden Fall: Den Birklehof Cup wird es wieder geben! Das Berufsberatungswochenende! Und den Ball! Und noch vieles Weiteres! 

Felix: Nun denn, eine spannende Zukunft liegt vor uns und wir alle freuen uns darauf! Jetzt übergebe ich an meine Kollegin des Marketingteams, Mela. Vielen Dank meinerseits!  

Mela: Wenn ihr ein Buch schreiben würdet, was wäre das Thema?
Salomé: Ich glaube, ich würde über das Schnabeltier schreiben. Ich finde es richtig interessant und habe auch schon mal im Bio-Leistungskurs eine Kurzpräsentation darüber gehalten.
Zoe: Das ist eine schwierige Frage, aber ich denke, ich würde über Südafrika schreiben. Über die Geschichte und den gesellschaftlichen Aufbau, das ist nämlich auch ein Thema meiner Seminararbeit und das würde ich dann weiterführen.

Mela: Gibt es eine Sprache, die ihr gerne sprechen würdet?
Zoe: Ich würde gerne Gebärdensprache sprechen können, weil du eigentlich alle Sprachen in den Google Übersetzer eintippen kannst, aber Gebärdensprache nicht, und es spricht sie auch fast keiner. 
Salomé: Ich würde gerne Chinesisch oder Arabisch sprechen können. 

Mela: Was war für euch das schönste Geschenk, das ihr je bekommen habt?
Salomé: Meine beiden Ringe. Den einen habe ich von meiner Mutter und den anderen von meiner Oma, und ich trage sie eigentlich immer und ziehe sie auch fast nie aus.
Zoe: Bei mir ist es auch ein Schmuckstück, und zwar ein Armband meiner Mutter, das ich jeden Tag trage. 

Mela: Was war eines eurer peinlichsten Erlebnisse? 
Zoe: Also mir passieren viele peinliche Dinge. Zum Beispiel bin ich in den Ferien zurück nach Frankfurt geflogen und war felsenfest überzeugt, dass der Platz von einem jungen Mann meiner war. Ich habe ihn dann auch angesprochen. Mein Platz war am Ende zwei Reihen hinter ihm. Na ja, ich hab’s verkraftet.
Salomé: Ja, mein peinlichstes Erlebnis war, als ich im Sommer mit Zoe auf Outward Bound in Norwegen war und wir es irgendwie nicht geschafft haben das Zelt richtig aufzubauen und dann morgens in einer Kuhle aufgewacht sind, die sich mit Wasser gefüllt hatte. Wir lagen dann richtig im Wasser. Das war auf jeden Fall richtig peinlich.

Mela: Wenn Leute euch um Hilfe bitten, worum bitten sie euch meistens?
Zoe: „Ich glaube einfach um einen Ratschlag: Was soll ich tun in dieser Situation? Und dann bin ich für die Person da und helfe ihr.
Salomé: Ich glaube, tatsächlich geht es meistens um etwas Schulisches. 

Mela und Felix: Herzlichen Dank euch beiden für das Interview. Wir wünschen euch alles Gute in eurem Amt! 

Interview: Felix (10a) und Mela (6) 
Fotos: Wolfgang Finke 

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